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Klebrige Tropfen an der Monstera: warum Guttation kein Schädling ist

Aus TerraDuniaWiki


Vor dem Austopfen die Erde zwei bis drei Tage vorher leicht antrocknen lassen. Trockene Erde hält den Ballen zusammen, feuchte Erde zerfällt beim Herausnehmen. Am besten umtopfen, wenn die Pflanze nicht gerade austreibt und nicht blüht — im zeitigen Frühjahr oder nach der Blüte.

Beim Kochen und Backen ist das Verhältnis entscheidend. Reis braucht etwa das Doppelte seines Volumens an Wasser, Nudeln dagegen reichlich, damit sie nicht verkleben. Wer die Wassermenge nach Augenmaß zugibt, sollte lieber in kleinen Schritten nachgießen und zwischendurch prüfen. Ein häufiger Fehler ist das Nachfüllen ohne Rühren: Das Wasser bleibt oben, die Masse unten bleibt trocken. Besser ist es, die Flüssigkeit langsam zuzugeben und die Konsistenz zu beobachten, statt eine einmalige Schätzung als endgültig zu betrachten.

Ein häufiger Fehler ist, die Pflanze wegen der Tropfen stärker zu gießen oder zusätzlich zu düngen. Das verstärkt das Problem. Ebenso falsch ist der Griff zu Öl- oder Seifenpräparaten gegen vermeintliche Schädlinge, die bei reiner Guttation nur die Blattoberfläche belasten. Beobachte zwei bis drei Wochen nach der Umstellung auf schwächere Düngung. Bleiben die Tropfen klar und verschwinden tagsüber, ist alles in Ordnung. Werden sie weiter zäh und klebrig, reduziere den Dünger erneut und prüfe, ob das Substrat noch Salzrückstände zeigt.

Dünge seltener und schwächer: Bei Monstera reicht in der Wachstumsphase alle zwei bis drei Wochen eine verdünnte Düngergabe. Nach dem Umtopfen in vorgedüngte Erde pausiere vier bis sechs Wochen. Gieße erst, wenn die obersten zwei bis drei Zentimeter Substrat trocken sind, und lass überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer ablaufen. Staunässe erhöht den Wurzeldruck und damit die Tropfenbildung.
Neu einsetzen: Eine Schicht Substrat in den vorbereiteten Topf, den Ballen mittig aufsetzen, sodass die Oberkante des Ballens etwa einen Fingerbreit unter dem Topfrand liegt. Substrat seitlich einfüllen und immer wieder leicht andrücken, damit keine Hohlräume entstehen. Zum Schluss angießen, bis Wasser unten austritt. Danach sieben bis zehn Tage nicht düngen und nicht in pralle Mittagssonne stellen. Ein halbschattiger Platz für zwei Wochen beugt Blattverlust vor. Wer diese Reihenfolge einhält, sieht meist schon nach kurzer Zeit frische Triebe — und erspart der Pflanze den Schock, der sie Wochen kostet.

Gießen gehört in den inneren Topf, nicht in den Übertopf. Am besten nimmt man den Topf heraus, gießt über der Spüle oder draußen, lässt ihn abtropfen und setzt ihn erst dann zurück. Wer das nicht jedes Mal machen will, gießt vorsichtig in kleinen Mengen und wartet dazwischen einige Minuten. Läuft Wasser unten heraus, war es zu viel. Dieses Wasser darf nicht im Übertopf bleiben. Ein Untersetzer oder eine dünne Schicht aus Kies im Übertopf löst das Problem nicht – Wasser verschwindet dadurch nicht, es versteckt sich nur tiefer.
Die richtige Wassermenge ohne Messgerät zu bestimmen, ist keine Kunst, sondern eine Frage der Methode. Wer Kochen, Gießen oder Mischen nach Gefühl betreibt, liegt oft um ein Drittel daneben. Das fällt bei Suppen weniger auf, Umweltfreundliche wandgestaltung bei Teig, Beton oder Pflanzsubstrat dagegen sofort. Es geht nicht darum, auf ein Gramm genau zu treffen, sondern die Abweichung so klein zu halten, dass das Ergebnis brauchbar bleibt.

Für die meisten Pflanzen reicht lauwarmes Wasser. Bei hartnäckigem Kalk oder klebrigen Honigtau-Rückständen hilft ein Tropfen Spülmittel auf einem Liter Wasser. Tauchen Sie den Lappen ein, wringen Sie ihn gut aus – er darf nicht tropfnass sein. Dann ein Blatt nach dem anderen vorsichtig abwischen, von der Basis zur Spitze. Bei behaarten Blättern, etwa bei Veilchen oder Usambaraveilchen, ist Wischen tabu: Hier stauben Sie besser mit einem weichen Pinsel ab, denn Feuchtigkeit führt schnell zu Fäulnis.

Wer sicher gehen will, wählt einen Übertopf, der deutlich größer ist als der Innentopf, sodass Luft zirkulieren kann, und prüft den Boden einmal pro Woche. Ein Blick genügt: trocken bedeutet in Ordnung, feucht bedeutet eingreifen. Bei Übertöpfen ohne Abfluss kann man den Innenraum mit einem passenden Einsatz ausstatten, der den Topf über dem Boden hält. So bleibt überschüssiges Wasser sichtbar und kann entfernt werden, bevor es den Wurzeln schadet.

Beim Gießen von Pflanzen ist die Wassermenge selten exakt messbar, aber der Bedarf lässt sich gut abschätzen. Ein Topf mit 20 Zentimetern Durchmesser braucht bei trockener Erde etwa 300 bis 500 Milliliter, bis Wasser unten austritt. Wer zu viel gießt, erkennt das an Staunässe im Untersetzer; wer zu wenig gibt, sieht es an trockenen Randwurzeln. Ein Finger, der zwei Zentimeter tief in die Erde geht, zeigt die Restfeuchte. Diese Methode ist ungenauer als ein Messbecher, aber bei weitem besser als tägliches Gießen nach Kalender.

Jetzt den Ballen prüfen. Alte, verfilzte Wurzeln am Rand mit den Fingern lockern, nicht aufreißen. Dunkelbraune, matschige Wurzeln mit einer sauberen Schere abschneiden, weiße und hellbraune Wurzeln bleiben. Ist der Ballen nur leicht durchwurzelt, reicht es, die Außenseite anzurauen. If you cherished this informative article along with you would like to be given more information with regards to Cleverer Stauraum generously check out our page. Bei starkem Wurzelfilz einen flachen Kreuzschnitt an der Unterseite setzen — mehr nicht, sonst entsteht genau der Schock, den man vermeiden will.